Hofheim, 03.03.2026

Ballast abwerfen – Loslassen jetzt!

Traumatherapeutin Tina Sunita Weis zu Gast beim MOKKA-Frauenfrühstück

35 Plätze waren im Februar beim MOKKA-Frauenfrühstück im Pfälzer Hof in Hofheim schnell belegt. Nach einem reichhaltigen Imbiss vom Buffet traf Tina Sunita Weis, Traumatherapeutin und Fachfrau für Mentoring, ein, um Strategien aufzuzeigen, wie sich Frauen in ihrem oft stressigen Alltag kleine, erfüllende Oasenräume schaffen können. In knapp 60 Minuten ging es auf Entdeckungsreise zu den ureigensten Sehnsüchten. Thema war, wie Frauen emotionalen und mentalen Ballast im Alltag erkennen und loslassen können. Durch praxisnahe Übungen, Reflexion und motivierende Impulse lernten die Teilnehmerinnen, wie sie innere Ressourcen aufbauen und neue Leichtigkeit im Alltag gewinnen können. Weis betonte, dass rund 80.000 Gedanken am Tag meist unbewusst ablaufen, jedoch nicht ohne Wirkung bleiben. „Wir merken uns schlimme Dinge meist stärker als positive“, so die Referentin.

 

Gedankenräume

Um gute von belastenden Gedanken zu unterscheiden, wurden die Teilnehmerinnen eingeladen, sich zwei Räume vorzustellen. In den ersten Raum sollten alle Dinge, Erinnerungen und Erfahrungen gelegt werden, die nicht guttun. In Gedanken wurde diese Tür geschlossen, um Schmerz und Trauer bewusst abzugrenzen. Im zweiten Raum durften schöne Erlebnisse ihren Platz finden. Dieser öffnet Tür und Tor für unser seelisches Gleichgewicht. Dieser Gedankenreigen kann helfen, sich immer wieder bewusst zu machen, was belastet und was beflügelt. Letzteres sollten wir stärken und als stabilisierenden Puffer in unseren Alltag integrieren.

Regulation

Als Regulationsübung vermittelte Weis eine kleine, achtsame Klopftechnik: Mit der Hand auf die Brust klopfen, dazu bewusst ein- und ausatmen und dabei das eigene Tempo finden. Eine einfache Möglichkeit, die Wahrnehmung für das Hier und Jetzt zu schärfen.

Die Übungen an diesem Morgen halfen den Frauen, sich neu auszurichten und mit mehr Energie, Klarheit und Selbstvertrauen in ihren Alltag zurückzukehren. Neue Impulse für mehr Tatkraft – das war das Credo des Morgens und eine gute Grundlage, um achtsam mit sich selbst umzugehen.

Das MOKKA-Frauenfrühstück wird von der Katholischen Erwachsenenbildung Main-Taunus (KEB) und dem Fachbereich „Soziales“ beim Magistrat der Stadt Hofheim organisiert und ist eine Initiative des Hofheimer Familientreffs/Mütterzentrum e. V.

Text von Ann-Kathrin Brkanic

Neuer Termin

Wer beim nächsten Mal dabei sein möchte, kann sich per E-Mail an keb.maintaunus@bistumlimburg.de oder telefonisch unter 069 8008718-470 anmelden.

Am 25. März 2026 wird Christine Repschläger aus Wiesbaden fundiertes Wissen und praxisnahe Einblicke in das Messie-Syndrom vermitteln.

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