Konzert für Sopran, Trompete und Orgel am 29. September , 19 Uhr
20 Jahre Kirchenmusik in St. Nikolaus, Eschborn-Niederhöchstadt
Die Sonntagskonzerte in der Niederhöchstädter Nikolauskirche haben sich seit dem Orgelneubau in 2004, ein festes Publikum gesichert und sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. In diesem Jahr wird das 20jährige Jubiläum mit besonderen Konzerten gefeiert. Dank guter Kontakte des Orgelkreises zu hervorragenden Künstlern können Konzerte mit weithin bekannten wie auch jungen Musikern geboten werden. Der Förderverein der Kath. Gemeinde St. Nikolaus e.V., freut sich und lädt wieder alle Interessierte sehr herzlich zum nächsten Konzert am Sonntag, 29. September 2024, 19 Uhr, ein.
Unter dem Motto "Jauchzet Gott in allen Landen" bereichern neben den vier Gemeinde-Organisten zwei hochkarätige Solisten, die junge Sopranistin Kathrin Herrmann und der Trompeter David Tasa das Programm. Der Solo-Trompeter David Tasa ist seit über zwanzig Jahren regelmäßiger Gast in St. Nikolaus.
Im Zentrum steht von Joh. Seb. Bach die mehrsätzige Solokantate, Jauchzet Gott in allen Landen, BWV 51. Bach verlangt bei seinem Bravourstück von der Gesangsstimme als auch von der Trompete großes Können. Der begleitende Orchesterpart wird von Richard Reichel, einer der Hausorganisten, an der Orgel übernommen.
Natürlich wird auch wieder "unsere Königin" solistisch durch die Gemeindeorganisten ins rechte Licht gerückt. Das Konzert wird von Jörn Peuser mit zwei Sätzen aus der Suite gothique des Franzosen Léon Boellmann eröffnet. Der Komponist hat die Suite zur Einweihung einer neuen Orgel in Dijon komponiert, ein idealer Auftakt, um den strahlenden Glanz der vom Orgelbaumeiser Hardt geschaffenen Nikolausorgel unter Beweis zu stellen. Das anschließende Cantabile von César Franck, quasi ein "Lied ohne Worte", interpretiert von Ralf Weber, führt weiter zu Stücken selten gespielter deutscher Spätromantiker, Otto Dienel und Sigfrid Karg-Elert. Diese Werke stellen das kammermusikalische Register-Spektrum des 3. Manuals vor, insbesondere mit den historischen Pfeifenreihen von 1909, aus einer aufgegebenen Orgel der Klosterkirche Baumburg/Bayern.
Helge Brendel stellt eine Orgelsonate von Felix Mendelssohn vor, deren Entstehung auf einen Besuch Mendelssohns in der Ev. Dorfkirche in Liederbach/Ts. (1845) zurückgeht. Eine Inschrift erinnert heute noch an den Auftritt des Meisters. Auch in Bad Soden und Eppstein soll Mendelssohn sich 1844 und 1845, abseits seiner hektischen Konzertreisen, aufgehalten haben. Er genoß die Sommerfrische und durchstreifte nicht nur mit dem Notenpapier, sondern auch mit dem Zeichenblock die Gegend. In einem Archiv in Oxford/England liegen unbeachtet seine Zeichnungen, besonders ans Herz gewachsen war ihm das Ev. Pfarrhaus in Neuenhain und das Altenhainer Tal.
Weitere effektvolle Stücke, wie der bekannte Konzert-Boléro von A. Lefébure-Wely, die Rhapsodie von Eugène Bozza für Trompete und Orgel und das Trionfo de la vita des Berliner Komponisten Franz Wagner beschließen das Konzert. Der Eintritt zum Konzert ist frei, der Förderverein bittet um Spenden für die weitere kirchenmusikalische Arbeit. Gerne können wieder am Ausgang die von den Organisten eingespielten CDs erworben werden. Im Anschluss sind alles Gäste zum Umtrunk bei einem Glas Wein in den Pfarrsaal eingeladen. Nutzen Sie die Gelegenheit und kommen Sie mit den Künstlern ins Gespräch.
Hinweisen möchten wie Sie bereits jetzt auf das Adventskonzert am Sonntag, 8. Dezember 2024, 17 Uhr, mit den Limburger Domsingknaben.
Ralf Weber spielt Orgelwerke von J.S. Bach
Leitung, Andreas Bollendorf
Reservieren Sie sich diesen Termin in der Vorweihnachtszeit, weitere Informationen und Einzelheiten zum Kartenverkauf erfolgen zu einem späteren Termin.